ich denke wahnsinnig viel nach und deswegen schreibe ich auf alles mögliche: hotelnotizblöcke, steine, schulbänke, meine hände, in bücher und eben auf servietten.
deswegen meine gedankenfetzen nach und nach hier aufgelistet.
ich wäre so gerne
ich wäre so unglaublich gerne das gedicht,
nicht die poetin.
ich wäre so unglaublich gerne das gemälde,
nicht die künstlerin.
ich wäre so gerne der song,
nicht die sängerin.
oh, ich wäre so gerne die muse,
nicht die bewunderin.
ich verliere mich
ich bin ein guter mensch,
sage ich, während ich fehlentscheidungen aneinander reihe,
diskussionen vermeide,
in jedem gespräch abschweife,
in den egoismus treibe
und schließlich mich von mir scheide
jeder abend war so ein abend
es war ein abend, an dem letzte schlücke in den gläsern über stunden blieben und schwere gespräche eingeleitet wurden. es war einer dieser besonderen abenden, die wohl im gedächtnis blieben. dieser abend führte zusammen, verschiedenste menschen, verschiedenste gedanken, verschiedenste vergangenheiten und zukünfte. und hoffentlich würde jeder abend so sein.

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